16. Januar 2019 | NetZwerg

Social Intranet: Was Beiträge vom Management bewirken

Nur wenige Ausnahmen bestätigen die Regel: Was der Chef im Intranet postet, wird gelesen.

Reine Top-Down-Kommunikation mit redaktionell glattgebügelten Artikeln war gestern. Heute kann die Führungsetage ihre Mitarbeiter besser, schneller und authentischer im Social Intranet [g|1] erreichen und mit ihnen interagieren. Laut unserer Intranet [g|1]-Studie (Publikation folgt in Kürze) geschieht das jedoch immer noch viel zu selten, trotz technischer Möglichkeiten und vorhandenen Social Features. Welche Chancen sich Führungskräften durch die Kommunikation im Social Intranet [g|1] bieten, stellen wir in diesem Beitrag vor.

 

Was macht ein Intranet [g|1] überhaupt zum Social Intranet [g|1]?

Intranets werden zunehmend interaktiver und sehen in vielen Unternehmen inzwischen aus wie der Feed eines sozialen Netzwerks – sofern es sich um ein Social Intranet [g|1] handelt. Beispiele für solche Plattformen sind Yammer, Coyo oder Stackfield. Ein wesentlicher Unterschied zu herkömmlichen Intranets ist die Beitragserstellung. Im Social Intranet [g|1] ist jeder Mitarbeiter Autor mit einem eigenen Profil, während die traditionellen Plattformen redaktionell befüllt werden. Social-Intranet [g|1]-Nutzer können somit eigene Beiträge verfassen, aber auch Posts von anderen liken, teilen und kommentieren. Außerdem ist es möglich, Kollegen zu folgen, für deren Postings man sich besonders interessiert.

Klingt wie Facebook, ist auch vergleichbar, aber es gibt klare Unterschiede: Was man im Social Intranet [g|1] abonniert hat, bekommt man auch angezeigt. Das heißt, kein geheimer Algorithmus bestimmt, wer was wann zu sehen bekommt, sondern der Nutzer selbst. Zusätzlich bieten Social Intranets verschiedene Features zur Kollaboration wie beispielsweise Teamräume zur fachlichen Diskussion oder zum Austausch und zur gemeinsamen Bearbeitung von Dokumenten.

 

Führungskräfte als Vorbild für Social-Intranet [g|1]-Aktivitäten

Ein Social Intranet [g|1] lebt von den Beiträgen der Nutzer, soviel ist klar. Bei der Einführung einer solchen Mitarbeiterplattform ist es deshalb entscheidend, dass Führungskräfte von Anfang an als gutes Beispiel vorangehen. Durch ihre Beiträge bekommen Mitarbeiter ein Gefühl dafür, wie sie selbst aktiv werden können und welche Themen für die Belegschaft interessant sind. Die Führungsetage lebt damit digitale Kommunikation im Unternehmen vor, fördert so eine interaktive und kommunikative Firmenkultur und hilft Mitarbeitern dabei, das Social Intranet [g|1] in den Arbeitsalltag zu integrieren.

An der Stelle soll noch erwähnt sein, dass für den erfolgreichen Start eines neuen Social Intranets die Führungskräftekommunikation zwar einer der wichtigsten Faktoren ist, diese allein jedoch nicht ausreicht: Zusätzliche Schulungen für Mitarbeiter sind notwendig, um die Akzeptanz der Plattform zu sichern und die Funktionen vorzustellen.

 

Welche Inhalte der Führungskräfte interessieren die User?

Es sind nicht nur die wichtigen Entscheidungen des Managements, die die Belegschaft interessieren. Wenn der Chef selbst auf die Veröffentlichung des neuen Image-Clips oder eines wichtigen Presseartikels hinweist, können Sie sicher sein, dass mehr Kollegen darauf klicken und das Thema mehr Relevanz bekommt. Die meisten Likes und Kommentare erhalten oft ganz simple Beiträge, wie z.B. das Selfie des CEO mit den Kollegen in der Fertigung oder die kurze Grußbotschaft zum Jahresende.

Genauso wie in den sozialen Medien führen auch im Social Intranet [g|1] Bilder und Videos zu mehr Engagement der Nutzer. Nahbarkeit und authentisches Auftreten der Führungskräfte sind dabei die wichtigsten Kriterien. Es darf also auch ein Smartphone-Video vom Business-Event, ein kurz kommentierter Linktipp oder ein Schnappschuss aus dem Büro sein.

 

Vorteile und Nutzen der Führungskräftekommunikation im Intranet [g|1]

Mitarbeiter wollen gehört werden und wünschen sich, dass die Führungsebene ihre Anliegen ernst nimmt. Durch eine offene und spontane Kommunikation im Social Intranet [g|1] können Chefs genau das vermitteln. Wenn sie sich zu Themen äußern, die im Activity Stream von der Belegschaft diskutiert werden, schafft das Vertrauen und fördert den digitalen Dialog über Standorte hinweg. Der Effekt: Das Wir-Gefühl wird gestärkt und damit die Motivation, denn gut informierte Mitarbeiter, die sich ernst genommen fühlen, sind laut Gallup-Studie emotionaler an ihren Arbeitgeber gebunden und dadurch leistungsbereiter und loyaler.

Wenn es um Entscheidungen geht, kann der Dialog im Intranet [g|1] dazu beitragen, dass diese entweder schneller getroffen bzw. an die Mitarbeiter vermittelt werden. Für die Entscheidungsfindung eignen sich beispielweise Quick Polls, die der Belegschaft die Möglichkeit geben, ihre Meinung mit einem Klick zu äußern. Gleichzeitig gibt es Mitarbeitern ein positives Gefühl, wenn sie an Entscheidungen beteiligt werden, die das Unternehmen betreffen.

Je aktiver und offener die Kommunikation im Social Intranet [g|1] ist, desto mehr Anknüpfungspunkte bieten sich Mitarbeitern zur Vernetzung untereinander. Oft entstehen bei der Diskussion mit Kollegen neue Ideen, die im besten Fall echte Innovationen hervorbringen. Führungskräfte, die hier genau hinschauen, können vom Wissen (Stichwort Schwarmintelligenz) und von der Kreativität ihrer Mitarbeiter also klar profitieren.

 

Wie sieht die Kommunikation bei Ihnen aus? Wenden sich die Führungskräfte Ihres Unternehmens regelmäßig via Intranet [g|1] an die Belegschaft? Oder suchen Sie Unterstützung für die Kommunikationsstrategie Ihres CEOs? Schreiben Sie uns gern, wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

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