14. November 2016 | NetZwerg

Die besten Corporate Websites 2016

Welche Bedeutung haben Corporate Websites und digitale Kommunikationstools? Die bestplatzierten Unternehmen des Corporate Benchmark 2016 geben Auskunft.

Der Corporate Benchmark 2016 zeigt, dass noch längst nicht alle, aber doch viele Corporate Websites technisch auf der gebotenen Höhe der Zeit sind. Die bestplatzierten Unternehmen im Ranking nutzen mit ihren Websites die Chance, eine große Öffentlichkeit mit aktuellen Botschaften, Bildern, Texten, Videos und der Corporate Identity zu überzeugen und in den Dialog mit den Stakeholdern zu treten.

Bedeutung der Website
Für den Chemiekonzern BASF ist die eigene Website „der wichtigste Informationskanal und Sammelpunkt für alle Informationen nach Außen“. Auch beim Technologieunternehmen ABB spielt die Website eine tragende Rolle: „Im digitalen Medienmix ist unsere Homepage der zentrale Hub, um alle unsere digitalen Kommunikationsaktivitäten zusammenzuführen.“

Nicht anders sieht es Fresenius: "Die Website ist unsere Visitenkarte im Netz. Viele Besucher machen sich hier zum ersten Mal ein Bild von Fresenius. Wir sind ja kein Unternehmen, das über unsere Produkte oder Dienstleistungen breit in der Öffentlichkeit präsent ist. Daneben gibt es die regelmäßigen Nutzer, Investoren und Analysten beispielsweise, Journalisten und – nicht zu vergessen – auch viele eigene Mitarbeiter. Diese Nutzergruppen suchen sehr gezielt nach aktuellen Informationen. Trotzdem versuchen wir, mit interessanten Inhalten quasi 'am Wegesrand' auch diesen Nutzern immer wieder Anknüpfungspunkte zu bieten, um tiefer in die Seite einzutauchen und sich somit länger mit unserer Marke zu beschäftigen."

Weitere Kommunikationstools
Daneben sind für die Unternehmen auch weitere digitale Kommunikationstools besonders wichtig. ABB: „Nicht zuletzt aufgrund der Werbemöglichkeiten werden aber auch Fremdkanäle, wie z. B. Facebook, Twitter von immer größerer Bedeutung bei der Erreichung unserer Zielgruppen.“ Und für BASF muss die Webseite „Teil einer integrierten Online-Kommunikation sein. So sind Social-Media-Kanäle als Dialog-Plattformen ein unverzichtbarer Bestandteil, wie auch Chat-Funktionen, die wir auf unserer Webseite anbieten.“

Auch für Fresenius haben soziale Medien einen sehr hohen Stellenwert: "Hier haben wir die Möglichkeit, mit unseren Inhalten und Botschaften direkt in die digitalen Wohnzimmer unserer Zielgruppen zu gelangen – immer vorausgesetzt, wir bieten attraktive Inhalte an und treffen den richtigen Ton in der Ansprache."

Schlimmster Fehler
Fehlende Ansprechpartner, in der Navigation versteckte und schwer zu findende Informationen, lange Wartezeiten – die Liste an No-Gos ist vergleichsweise lang. Angesprochen auf den schlimmsten möglichen Fehler einer Website, erwähnt ABB unter anderem auch die Typografie: „Wir würden definitiv nicht Comic Sans und Hintergrundjingles für Corporate Websites empfehlen.“

Digitaler Wandel
Was fasziniert ein Unternehmen wie BASF am digitalen Wandel am meisten? Und wo sieht es Risiken? „Die größte Möglichkeit ist, weltweit Menschen schnell zu erreichen. Größtes Risiko in einem Großunternehmen: dass man mit den heute geforderten Geschwindigkeiten nicht mithalten kann. Darüber hinaus muss jedes Unternehmen eine klare digitale Strategie haben und nicht auf jeden Zug springen.“

 

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