06. August 2019 | NetZwerg

Bauwagen und ein Stück Land: Grüner Ausgleich zum Büroalltag

Kevin arbeitet bei uns als Junior Consultant und ist privat ein echter Naturbursche. Wie er zu seinem kleinen Stück Land kam und was er damit macht, verrät er im neuen Teil unserer Mitarbeiter-Storys.

Irgendwo im Vorgebirge, umgeben von Feldern und Wald, steht ein grüner Bauwagen. Idyllisch sieht es hier aus mit den Bäumen, Sträuchern und Wiesen, über die Vögel und Insekten flattern. Der Bauwagen ist Kevins zweite Heimat. Vor allem im Frühjahr und Sommer verbringt er hier einen großen Teil seiner Freizeit und sieht dabei ein klein wenig anders aus als im Büro.

Kevin macht nicht nur in Büroklamotten eine gute Figur, auch rustikale Outdoor-Kleidung steht ihm ausgezeichnet.

 

Wie kommt man überhaupt an ein Stück Land? „Zum Abi habe ich von meinen Großeltern das Grundstück geschenkt bekommen, wie es bei uns auf dem Dorf eben so üblich ist. Meine Familie ist seit Generationen in der Landwirtschaft tätig, da gehört das dann einfach dazu. Als ich mir überlegt habe, was ich mit dem Land mache, kam mein Nachbar auf mich zu und fragte, ob ich einen Bauwagen gebrauchen könnte. Da habe ich natürlich sofort zugeschlagen“, erzählt Kevin.

Bauwagen, das klingt irgendwie nach Aussteiger-Romantik. Für Kevin ist das nicht abwegig: „Ich mag einfach die Natur und durch meine Familie weiß ich auch schon von klein auf, was es bedeutet, Land zu bewirtschaften. So ein alter Bauernhof wäre schon etwas, das ich mir für später wünsche. Im Moment reicht mir aber der Bauwagen. Hier kann ich draußen sein, mit meiner Freundin und mit Freunden Zeit verbringen und mein eigenes Obst und Gemüse anbauen.“

Äpfel, Radieschen, Möhren, Salat, Zierkürbis oder Tomaten – Kevin nutzt sein Land auch für selbstangebautes Obst und Gemüse.

 

Gemüse frisch vom Feld und Äpfel frisch vom Baum: Als Sportler legt Kevin auch Wert auf gesunde Ernährung. „Ich versuche immer, mich gut zu ernähren und möglichst auch Plastik zu vermeiden, wo es geht. Mit meinem eigenen Garten kann ich das unterstützen und einen nachhaltigeren Lebensstil pflegen. Unser Obst und Gemüse verarbeiten wir auch selbst weiter und machen z.B. Marmelade, selbstgebrannten Apfelkorn oder eingelegtes Gemüse daraus. So bin ich aufgewachsen und das möchte ich auch für mich selbst als Erwachsener fortsetzen.“

Auf dem ca. 800 qm großen Stück Land ist noch viel Platz für noch mehr Obst und Gemüse. Den Bauwagen haben Kevins Freunde inzwischen farblich an die Umgebung angepasst und als Geburtstagsüberraschung grün gestrichen.

 

Eigentlich ein perfekter Ort zum Feiern, so mitten im Grünen, wo man keinen stört, oder? „Klar, hier wird auch öfter mal mit Freunden gegrillt und wir treffen uns traditionell in der Mainacht auf meinem Grundstück.“ Das natürlich ganz so, wie man das Maibrauchtum im Rheinland kennt – mit bunt geschmückten Maibäumen und viel Bier.

Und wie passt das nun alles zu NetFed? „Für mich ist es der perfekte Ausgleich zur Schreibtischarbeit. Ich merke immer wieder, dass ich die körperliche Arbeit brauche, um den Kopf freizukriegen und mich zu entspannen. Der Kontrast tut mir gut.“ Und das merkt man auch, denn Kevin trifft man immer gutgelaunt im Büro und auch wenn’s mal stressig wird, behält er die nötige Gelassenheit.

Eigentlich wäre das doch mal ein Ziel für unseren NetFed-Wandertag, meint die Redaktion und bedankt sich bei Kevin für die lauschigen Einblicke in sein kleines grünes Paradies :)

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