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Studie: Kommunikationschefs rüsten ihr Web für Online-PR und Krisenkommunikation auf
- 80 Prozent der Unternehmen erwarten höhere Effizienz durch Investitionen in Intranet und Internet
- Erwartungen an Kostensenkungen nicht erfüllt
- Branche setzt zunehmend auf komplexe Technologieunterstützung
- Online Geschäftsberichte werden Investitionsschwerpunkt
Köln – In der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und in der Krisenkommunikation wird das Web immer wichtiger. In diesen Bereichen wollen die Verantwortlichen für die Unternehmenskommunikation in den nächsten drei Jahren kräftig investieren. Vom Geldsegen profitiert darüber hinaus die Investor Relations-Arbeit. Chancen für die Unternehmenskommunikation erschließen sich für eine Mehrheit vor allem im schnellen Datenfluss und in der Zielgenauigkeit des Mediums. Nahezu 80 Prozent erwarten somit eine Effizienzsteigerung durch den zunehmenden Einsatz der Informationstechnologie. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "Branchenkompass Unternehmenskommunikation" von NetFederation und dem F.A.Z.-Institut, bei der Führungskräfte aus 100 Unternehmen befragt wurden. Investitionen in Internet und Intranet haben in der Vergangenheit nicht immer zu den gewünschten Erfolgen geführt. Deshalb wird gerade bei aufwendigen Verfahren nach erfahrenen Partnern gesucht, die mit Referenzen ihre Expertise belegen können. Da bislang vor allem einfache Webtechnologien in der Unternehmenskommunikation zum Einsatz kommen, steht die Branche an der Schwelle zu komplexen Technologien.
Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Investor Relations werden im Internet massiv ausgebaut. Um sich schon frühzeitig zu positionieren, wollen 60 Prozent der Topmanager bis 2005 verstärkt in die Online-Medien investieren. Doch eine Wachstumseuphorie früherer Jahre weicht einer nüchternen Kosten-Nutzen-Kalkulation. Ziel ist, eine effektive Kosten- und Leistungskontrolle sicherzustellen. So will mit einer automatisierten PR-Erfolgskontrolle bis 2005 jeder Zweite ein Online-Controlling einführen. 2002 sah dieses nur ein Sechstel als notwendig an. Ein weiterer Investitionsschwerpunkt: das Krisenmanagement. Hier verdreifachte sich die Investitionsbereitschaft. Mehr als die Hälfte der Entscheider will in diesem Bereich Softwarelösungen einkaufen. 2002 waren es gerade einmal ein Fünftel. Investitionsschwerpunkte der letzten Jahre, wie die Integration von Kommunikationskanälen und das Content Management System, gehen hingegen leicht zurück.
Der Auslöser der gestiegenen Investitionsbereitschaft: Fast 80 Prozent erwarten durch eine schnellere, komplexere und zielgenauere Informationsvermittlung im Web einen Anstieg der Effizienz. Jeder Zweite erwartet für die Zukunft vereinfachte Arbeitsabläufe und eine direkte Kundenansprache.
Als Folge setzen sich komplexe Technologien immer mehr durch. In den nächsten drei Jahren will fast die Hälfte der Unternehmen Online-Geschäftsberichte anbieten. Rund viermal mehr als heute. Weitere Felder, in denen ein Viertel bis 2005 investieren will: Online Pressemappen, aktuellen Aktienkurs, Newsletter, mobile Kommunikationsmöglichkeiten und Chat-Foren.
Abseits dieser Bereiche herrscht in der Online-Kommunikation Katerstimmung. Der Grund: Die Erwartungen an das Inter- und das Intranet haben sich hier nicht einmal bei jedem Zweiten erfüllt. Kostensenkungen und optimierte Arbeitsabläufe wurden erhofft, aber nicht erreicht. Nur noch jeder Zehnte sieht die Chance, durch Webtechnologien Kosten zu sparen. Auch das Risikobewusstsein nimmt zu. Jeder Fünfte achtet verstärkt auf Datenschutz und Datensicherheit.
Diese Presseinformation basiert auf:
In einer Entscheiderbefragung vom September und Oktober 2002 gaben 100 Führungskräfte aus 100 Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz Auskunft. Sie wurden befragt, wie sie das Internet für ihre Unternehmenskommunikation nutzen und mit welchen Strategien und Investitionen sie auf Trends und Veränderungen bis 2005 reagieren. Bei den Befragten handelte es sich ausnahmslos um börsennotierte Unternehmen oder um die nach der Bilanzsumme größten Unternehmen ihrer Branche. Die Befragung wurde in Zusammenarbeit von NetFederation und dem F.A.Z.-Institut durchgeführt.
Background Information
Im April 2000 von Anne Winkel und Carsten Rossi mit Sitz in Köln gegründet, liegt der Schwerpunkt der NetFederation Interactive Media GmbH auf der Konzeption, der Entwicklung und der Pflege von Online-Kommunikationsanwendungen. Das Leistungsangebot von NetFederation reicht von der strategischen Konzeption für die Online-Kommunikation über die Entwicklung und Realisierung von NewsML- und XML-basierten Portallösungen und Interfaces bis hin zur kompletten Umsetzung von Corporate Websites und Suchportalen, Broadcasts, Geschäftsberichten und Intranet-Präsenzen. Im Vordergrund steht die Vision der "Communications Supply Chain" für die Unternehmenskommunikation: Informationen sollen jederzeit und an jedem Ort zielgruppenorientiert abgerufen und intelligent weiterverarbeitet werden können. Zu den wichtigsten Kunden der NetFederation zählen international tätige Unternehmen wie beispielsweise Aventis S.A., Straßburg, oder die Celanese AG, Kronberg.
Pressekontakt
Carsten Rossi
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