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Studie zeigt: e-Business und Internet für Mittelstand unverzichtbar
Die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit in Auftrag gegebene Studie untersuchte in sieben Ländern die Nutzung von e-Business-Anwendungen und Internet bei mittelständischen Unternehmen. Das deutsche Abschneiden im internationalen und historischen Vergleich ist dabei durchaus zufriedenstellend: Defizite wurden wettgemacht und der Vorsprung zu den ehemals führenden Nationen USA und Finnland weitestgehend aufgeholt. Bei den meisten Kriterien liegt der deutsche Mittelstand mindestens im oberen Mittelfeld, oft ist er sogar in der Spitze zu finden.
"Kundenservice" hat sich als ausschlaggebender Beweggrund für ein Online-Engagement ganz weit vorne etabliert. Nicht ohne Grund, denn es ist ganz klar erkennbar, dass die Kunden ein derartiges Engagement im Jahr 2004 als selbstverständlich erachten.
Bei allem Optimismus besteht doch auch weiterhin Beratungsbedarf
Dies zeigt sich insbesondere an der Liste der Hindernisse, die mittelständische Unternehmen als Gründe für ein Nicht-Engagement im Internet und insbesondere beim e-Business aufzählen:
- fehlender persönlicher Kontakt zum Kunden
- technische Inkompatibilität bei Kunden und Lieferanten
- fehlendes Know-how auf Unternehmensseite
- Schwierigkeiten bei der Anpassung der Unternehmenskultur
Hier sind noch große Optimierungs- und Beratungspotentiale vorhanden, besonders im Segment der Kleinstunternehmen (1-10 Mitarbeiter), die als einzige dem positiven Trend nicht folgen konnten.
Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass die Gleichung "e-Business = Erfolg" sehr plausibel ist. Noch klarer aber wird, dass die Formel "kein e-Business = kein Erfolg" richtig ist. Für kleine und mittelständische Unternehmen ist ein Engagement im Online-Bereich also von elementarer Bedeutung und eine Investition in die Zukunft, keinesfalls nur ein Prestigeobjekt.
Ein interessantes Detail bleibt noch anzumerken: die erfolgreichsten e-Business-Applikationen für KMU entstanden laut Studie im B2B-Bereich, in Zusammenarbeit mit Großunternehmen. Hier zeigt sich also, dass ein Wissens- und Technologietransfer von großen Unternehmen in den Mittelstand nicht nur möglich, sondern tatsächlich auch sehr erfolgreich ist. Ein Prinzip, das die NetFederation mit ihren Business-Units für Großunternehmen (Finance und Intranet) und Mittelstand (Websolutions) konsequent verfolgt.


