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Soziale Medien sind nützlich für Unternehmen

Christian Berens, Geschäftsführer der NetFederation im Interview mit boerse.ARD.de

Köln, den 25. Januar 2010 – DAX-Unternehmen setzen zwar mittlerweile Twitter & Co. für die Unternehmenskommunikation ein, könnten bei der Nutzung sozialer Online-Medien aber noch mutiger und innovationsfreudiger sein. Insbesondere in der Kommunikation mit Anlegern in sozialen Medien sind die Unternehmen noch zurückhaltend – denn sowohl der Aufwand als auch das Risiko sind hoch, will man die Vorteile der neuen Technologien nachhaltig nutzen.

NetFederation beobachtet seit Anfang 2009 die Kommunikation von deutschen und internationalen Unternehmen in den maßgeblichen Online-Kanälen. Im Interview mit boerse.ARD.de beurteilt NetFederation Geschäftsführer Christian Berens nun die Aktivitäten deutscher Unternehmen in sozialen Medien wie Facebook, Twitter und YouTube. Obwohl mittlerweile fast alle 30 DAX-Mitglieder einen Twitterkanal besitzen, wird z.B. in den Investor Relations das Potenzial der neuen Online-Kanäle bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Die Unternehmen gehen vielmehr auf Nummer sicher: Es dominiert der traditionelle Versand von Mitteilungen gegenüber dem direkten Dialog mit den Anlegern.

Zwar ist das Risiko der Verbreitung von Gerüchten und unliebsamen Fakten über das Unternehmen in Social Media Plattformen vorhanden, Vorteile liegen für Unternehmen aber im Zugang zu Meinungen und Einschätzungen aus erster Hand und natürlich in der Möglichkeit des direkten Entgegenwirkens. Auf die Frage: „Wie wird über meine Firma gedacht?“ können PR- und IR-Abteilungen etwa bei Twitter durchaus wertvolle Antworten finden. Firmen, die dies erkannt haben und sich erfolgreich in sozialen Medien engagieren sind z.B. BASF oder Daimler.

Zum Interview „Twitter ist nützlich für Unternehmen“ mit boerse.ARD.de vom 25.01.2010

Zum boerse.ard.de Topthema "Wenn Unternehmen mit Anlegern 'zwitschern'" vom 25.01.2010