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Royale Behandlung für die Königspublikation? Fehlanzeige!

Online-Bestellprozess von Print-Geschäftsberichten

Köln, 29.03.2011 – Wie lange dauert es von der Online-Bestellung einer Printausgabe des Geschäftsberichts, der Königspublikation eines jeden Unternehmens, bis der Postmann zweimal klingelt, um das gute Stück zu überreichen? Wie ist das Ganze verpackt? Und richtet das Unternehmen persönliche Worte an den Besteller und nutzt somit die Chance zur direkten Ansprache von Investoren oder solchen, die es werden wollen?

Diesen und anderen Fragen geht die NetFederation GmbH seit nunmehr 6 Jahren im Rahmen einer eingehenden Analyse des Online-Bestellprozess der haptischen Version des Geschäftsberichts nach. Und Jahr für Jahr erwachsen daraus interessante Erkenntnisse.

 

Untersuchung der DAX30, MDAX und TecDAX Unternehmen


Die Untersuchung

Im Rahmen der jährlichen Untersuchung fordert NetFederation bei allen Unternehmen der drei wichtigsten deutschen Aktienindizes DAX, MDAX und TecDAX per Online-Formular über die Konzernwebsite den aktuellen Geschäftsbericht an, um anhand des Bestellprozesses die Auftragsabwicklung sowie die Serviceleistungen der Testkandidaten zu bewerten. Zwar ist Deutschland grundsätzlich nicht als Service-Oase Nummer 1 bekannt, aber das diesjährige Ergebnis hat selbst Christian Berens, Managing Partner der NetFederation und federführend bei der Untersuchung verblüfft: „Bereits der Eingang der Online-Bestellung wurde lediglich von knapp 1/3 der 110 angefragten Unternehmen bestätigt. Die restlichen Kandidaten hielten eine zeitnahe Rückmeldung an den Besteller offenbar für überflüssig. Das ist leider ein sehr deutliches Zeichen.“ Das Ergebnis bei der tatsächlichen Lieferung des eigentlichen Prestigeobjekts fiel ähnlich verheerend aus – ganze 19 Unternehmen reagierten nicht auf die Anfrage und schickten gar nicht erst eine Sendung an NetFederation los. Außer an der Verpackung, die ebenfalls oft unzureichend war, weshalb viele Berichte beschädigt oder verschmutzt angeliefert wurden,  wird offenkundig auch zunehmend an der Investorenbindung gespart. Lag der Wert im Jahr 2009 noch bei 44 Prozent, so nutzten 2010 lediglich noch 31 Prozent der  untersuchten Unternehmen die Chance zur individuellen Ansprache und legten der Publikation ein Anschreiben bei.

Weitere Untersuchungskriterien befassten sich mit den Bereichen Technik, Serviceorientierung und Lieferzeit.   

Hier finden Sie eine ausführliche Auswertung der Untersuchung "Online-Bestellung von Print-Geschäftsberichten"