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Investor Relations fehlt es an Strategie - NetFederation schult Teilnehmer am FAZ-Institut
Köln – Wie ist der Status Quo, woran kann sich orientiert werden, welche Anforderungen werden in Zukunft auf die Investor Relations Arbeit zukommen? Zu diesem Thema referierte Thorsten Greiten, Managing Partner der NetFederation und Leiter der Business Unit Finance, am FAZ Institut in Frankfurt a. M..
"Ziel des 2-tägigen Intensivkurses war es, den IR Managern das Handwerkszeug von morgen zu vermitteln. Die Bedeutung des Internets als zentrales Instrument wächst dabei stetig", so Greiten. Schwierig ist, dass durch den enormen Zuwachs an rechtlichen Rahmenbedingungen den IR-Kommunikatoren kaum noch Raum bleibt, sich intensiv um die eigentlichen Zielgruppen zu kümmern. Diese stellen jedoch individuelle Anforderungen, die zusätzlich über das "Vehikel Internet" adäquat bedient werden müssen.
Die Teilnehmer waren sich einig: Egal ob Privatinvestor oder Portfolio Manager, alle Gruppen legen Wert auf eine zügige, transparente Informationspolitik. Wichtig ist dabei, dass es im Sinne des Aktienmarketings zum Dialog, d.h. Kommunikationsaustausch zwischen Unternehmen, Aktionären und der Financial Community kommt. Als Hauptproblem gilt dabei die untergeordnete Priorität der optimalen IR-Arbeit im Tagegeschäft. Ein Teilnehmer aus dem Prime-Standard: "Der ständige Kampf zwischen Ressourcen, Budgets und Kompetenzen zermürbt die IR-Verantwortlichen auf Dauer. Überregulierung in der Berichterstattung und permanenter Termindruck lassen leider wenig Raum für die Kür im eigenen Webauftritt!"
Eine umfangreiche Best Practice Analyse durch NetFederation zeigte auf, dass die Schere zwischen den großen, gut ausgestatteten IR-Abteilungen und den Newcomern weiter auseinander driftet. "Gerade die kleineren börsennotierten Unternehmen könnten unter den günstigen Kosten-Nutzen Verhältnissen im Internet eine Menge erreichen, viele Potenziale müssten besser ausgeschöpft werden", so der Experte für Online-Finanzkommunikation. "Sehr gute Online IR entsteht am ehesten in einem gut mit finanziellen Budgets, personellen Ressourcen und weit reichenden Änderungskompetenzen ausgestatteten Umfeld. Aber auch mit kleineren Mitteln sind gute Lösungen möglich – wenn Technik, IR-Strategie und Online-Konzept klar definiert sind. Das Ziel von Online-IR ist, die Wahrnehmungstiefe der Informationen durch entsprechende Analyse, Konzeption und adäquate Aufbereitung zu vergrößern", fasst Thorsten Greiten die Situation zusammen.
Als zentrales Direktive gilt für IR-Manager: IR-Websites sind permanente, virtuelle Roadshows und müssen transparent gestaltet, proaktiv ausgebaut und zielgruppengerecht aufbereitet werden. Auf die Frage, wie viel Aufwand die IR-Site in Anspruch nehmen darf, antwortet Greiten: "Mit der einmaligen Bereitstellung einer Website ist es nicht getan, die permanente Betreuung der Technik, Infrastruktur und Ressourcen als Fundament der Online-IR-Arbeit muss ebenfalls gewährleistet sein. Die Relevanz von Websites wächst stetig und bisher eher IR fremde Felder werden immer relevanter, wie z.B. Barrierefreiheit als K.O.-Kriterium öffentlicher Anbieter."
Das F.A.Z. Institut
Das F.A.Z-Institut bietet seit mehr als 15 Jahren diverse Weitebildungskurse auf hohem Niveau an. Das Angebot richtet sich hauptsächlich an Führungskräfte aus Unternehmen sowie Verbänden und Institutionen. Bei der Auswahl der Referenten wird sehr viel Wert auf Qualität gelegt. Der Praxisbezug steht im Vordergrund der Veranstaltungen. Es werden aktuelle Themen möglichst alttagsnah vermittelt, so dass sie in der täglichen Arbeit gut angewandt werden können.
Über NetFederation
Das Spezialgebiet der NetFederation Interactive Media GmbH ist die Betreuung der digitalen Mitarbeiter- und Finanzkommunikation europäischer und amerikanischer Unternehmen. Als einer der wenigen Full-Service Dienstleister für Online-Kommunikation in Europa unterstützt das Kölner Unternehmen dabei die gesamte Kommunikationskette.
Bei der NetFederation Interactive Media GmbH kommt alles aus einer Hand - von der Kommunikationskonzeption und -beratung, über die Realisation globaler Intranetportale, Investor Relations- und Unternehmenswebsites bis zur Erfolgskontrolle der erreichten Kommunikationswirkung. Die Services reichen dabei von Research, Analyse und Konzeption, über die technische Realisierung im Intra- und Internet bis hin zur dauerhaften Pflege von Websites.
Die Referenzliste umfasst renommierte Unternehmen wie den globalen Pharmakonzern Novartis, den weltweit agierenden Chemiekonzern BASF, sowie das international tätige Technologieunternehmen BOSCH.
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